Meine Positionen
 
Ich kümmere mich um den sozialen Zusammenhalt

Mehr Ganztagsschulen: Herkunft darf nicht über Zukunft entscheiden. Deshalb müssen wir für gleiche Bildungschancen für alle Kinder in unserer Region sorgen.In Ganztagsschulen erhalten Kinder die auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Förderung. Gerade Kinder aus benachteiligten Familien profitieren von diesem System. 4.000 Ganztagsplätze an Schulen des Regionalverbandes wurden in den zehn Jahren meiner Amtszeit bisher geschaffen. Die Saarbrücker Gemeinschaftsschulen Bellevue und Ludwigspark sowie die Völklinger Hermann-Neuberger Schule und die Gemeinschaftsschule Quierschied wurden zu echten Ganztagsschulen. Auf diesem Weg will ich weitergehen. In Burbach schaffen wir im Füllengarten mit der bestehenden Kita, einer neuen Grundschule und einer neuen Gemeinschaftsschule im gebundenen Ganztagesbetrieb einen innovativen Bildungscampus.

Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren:Arbeit gibt den Menschen Würde. Trotz guter Lage am Arbeitsmarkt finden viele Menschen seit langem keine Beschäftigung.Rund 45.000 Menschen leben im Regionalverband von Hartz IV-Leistungen. Seit vielen Jahren kämpfen wir für einen öffentlich geförderten sozialen Arbeitsmarkt für Menschen, die beruflich keine Perspektive mehr haben.Das neue Teilhabechancengesetz des Bundes nutzt unser Jobcenter, um Langzeitarbeitslosen eine würdevolle Beschäftigung zu ermöglichen. Getreu dem Motto besser Arbeit zu finanzieren als Arbeitslosigkeit konnten hierüber schon jetzt etwa 400 Menschen wieder in Arbeit gebracht werden, die schon länger als sechs Jahre arbeitslos sind.

Menschen brauchen mehr Möglichkeiten, aus der sozialen Sicherung herauszuklettern in ein selbstbestimmtes Leben. Zum Beispiel durch Lohnkostenzuschüsse, um wieder in Arbeit zu kommen. Zum Beispiel durch Übernahme der Kita-Gebühren durch unser Jugendamt. Oder durch Aus- und Weiterbildung in unserer Volkshochschule oder anderswo. Ich werde dafür kämpfen, dass noch mehr soziale Leitern im Regionalverband aufgestellt werden. Denn ich bin mir sicher: je mehr Leitern bei uns stehen, desto mehr Menschen klettern sie auch hinauf.

Senioren im Alltag unterstützen:Älter werden ist für alle eine Herausforderung – für uns selbst – aber auch für unsere Angehörigen. Heute sind viele Seniorinnen und Senioren aktiv, treiben Sport, engagieren sich in ihrer Gemeinde. Im Regionalverband haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl regionaler Netzwerke aufgebaut. Mit diesen Netzwerken wollen wir Senioren und Angehörige unterstützen.Es gibt zunehmend Menschen, die im Alter im eigenen Zuhause pflegebedürftig oder nicht mehr mobil sind. Wir brauchen ambulante Angebote, damit diese Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen und in ihrem angestammten sozialen Umfeld bleiben können.

Wir stärken über unser Gesundheitsamt die ehrenamtlichen Vereine und Initiativen vor Ort, indem wir zum Beispiel die Zuschüsse zu den Betriebskosten von Seniorenbegegnungsstätten erhöhen oder innovative Konzepte für Alltagshilfen vor Ort finanziell unterstützen.

Für eine nachhaltige, ökologische und faire Politik

Erneuerbare Energien und Radverkehr:Die extremen Wetterereignisse im Sommer 2018 haben viele Menschen aufgerüttelt. Wenn wir beim Klimaschutz weiterkommen wollen, müssen wir vor Ort tätig werden und zum Beispiel erneuerbare Energien und den Radverkehr voranbringen. Der Regionalverband hat im vergangenen Sommer das erste Lastenpedelec im Saarland angeschafft, das alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei beim ADFC ausleihen können. Für alle, die mit Elektrofahrrädern unterwegs sind, haben wir vor anderthalb Jahren auf dem Schlossplatz eine Ladestation eingerichtet. Es geht auch um mehr Strom aus erneuerbaren Energien; deshalb hat der Regionalverband Zonen für Windkraft festgelegt und Möglichkeiten für Photovoltaik aufgezeigt. Alles kleine Schritte, aber nur so geht es, und so machen wir weiter.

Fairtrade-Region:Der Regionalverband ist seit 2016 Fairtrade-Region. Besonders stolz bin ich darauf, wie das Thema Fairtrade und Nachhaltigkeit auch an unseren weiterführenden Schulen und in unseren Jugendzentren behandelt wird. So lernen die Entscheider von morgen, wie Natur, Wirtschaft und Welthandel zusammenhängen und wie kleine Schritte hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft aussehen.

Naturräume:Saarbrücken ist umgeben von Natur. Das beginnt schon beim "Urwald vor den Toren der Stadt". Wo sonst gibt es solch eine Wildnis als Erholungsraum für Naturtouristen wie Einheimische in einem so dicht besiedelten Gebiet! Im Regionalverband gibt es mittlerweile sechs Premiumwanderwege, im Warndt, im Köllertal, im Bliesgau und im Urwald.Unseren grenzüberschreitenden Naturraum kann man auch gut mit dem Rad erkunden. Am besten auf denStrecken von Vélo vis-à-vis. Gemeinsam mit unseren französischen Freunden im Eurodistrict Saarmoselle haben wir ein Netz mit rund 300 grenzüberschreitenden Radwegen entwickelt.

Wir stärken die Region als wirtschaftliches Kraftzentrum des Saarlandes

Wirtschaftszentrum des Saarlandes:Der Regionalverband ist eine wirtschaftlich starke Region, mit Industrie, Handwerk, Dienstleistungen und Einzelhandel.  Die Landeshauptstadt ist Einkaufsstadt Nummer eins und glänzt durch immer mehr forschungsorientierte Unternehmen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Regionalverband ist auf rund 152.000 gestiegen.Saarbrücken hat aber auch im Strukturwandel hohe soziale Kosten zu tragen. Denn der Strukturwandel weg von der Montanindustrie dazu geführt, dass viele Angelernte keine neuen Arbeitsstellen gefunden haben. Ich setze mich für neue Gewerbegebiete und Arbeitsplätze ein. Im Vordergrund steht dabei die Aufbereitung ehemaliger Bergbau- und Stahlindustrieflächen.

Wirtschaftsregion Saarbrücken:Stadt und Regionalverband Saarbrücken arbeiten mit der Sparkasse Saarbrücken und inzwischen schon 60 Unternehmen im Verein „Wirtschaftsregion Saarbrücken” zusammen. Auch die Städte Völklingen und Friedrichsthal sowie die Gemeinde Kleinblittersdorf sind Mitglieder. Der Verein will die Wirtschaft im Ballungsraum Saarbrücken weiter voranbringen. Neue Gewerbeflächen, die Sicherung von Fachkräften und eine gute digitale Infrastruktur sind die Ziele. Für unsere Grenzregion ist es unerlässlich, mit den französischen Partnerinnen und Partnern eng und kontinuierlich zusammenzuarbeiten, sei es im direkten Kontakt der Verwaltungen oder im Eurodistrict SaarMoselle. Nur so kann unsere Grenzregion im Wettbewerb der Regionen Europas bestehen und Lebensqualität, Beschäftigung und Wachstum für ihre Bewohnerinnen und Bewohner garantieren.

Tourismus als Wirtschaftsfaktor:Auch der Tourismus entwickelt sich zu einem Wirtschaftsfaktor.Auf dem 300 km umfassenden grenzüberschreitenden Radwegenetze „Vélo vis-à-vis und auf attraktiven Wanderwegen in Premium-Qualität lieben es zunehmend viele Reisende, sich zu bewegen und die Grenzregion zu erkunden. Heute sind Wander- und Fahrradtourismus belebende Faktoren der Hotel-, Gastronomie- und Einzelhandelsbranche. Tourismus schafft und sichert Arbeitsplätze. Ich möchte die sehr schönen Seiten im Regionalverband weiter sichtbar machen und den Tourismus strategisch stärken.


Für junge Menschen und junge Familien

Kita-Ausbau vorantreiben:Der Kita-Ausbau ist eines unserer wichtigsten gesellschaftspolitischen Projekte: wir haben in den vergangen zehn Jahren 800 neue Krippenplätz im Regionalverband geschaffen - aber die Nachfrage ist noch schneller gestiegen. Deshalb suchen heute viele Kitas händeringend Fachpersonal, und viele Menschen händeringend Kitaplätze. Ein Kitaplatz ist für die Eltern wichtig, um ihren Beruf weiter ausüben zu können. Noch zehn Jahre nach der Geburt des Kindes verdienen in Deutschland Mütter 61 Prozent weniger als im Jahr vor der Geburt! Ein Platz in der Kita ist aber auch für Kinder wichtig. Sie lernen den Umgang mit anderen in der Gruppe, lernen voneinander und entwickeln ihre Persönlichkeit.

 

Digitale Ganztagsschulen sind die Zukunft:Die Saarbrücker Gemeinschaftsschulen Bellevue und Ludwigspark sowie die Völklinger Hermann-Neuberger-Schule und die Gemeinschaftsschule Quierschied haben wir zu echten Ganztagsschulen ausgebaut. Denn ich bin davon überzeugt, dass echte Ganztagsschulen der Schlüssel dafür sind, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern und die persönlichen Interessen und Begabungen aller Kinder zu unterstützen. Wir haben im Regionalverband Saarbrücken über 70 weiterführende Schulen an 50 Standorten. Und schieben noch immer einen riesigen Investitionsstau vor uns her. Dazu gehört auch die Digitalisierung unserer Schulen. Dafür gibt der Regionalverband als Schulträger schon in diesem Jahr eine Million Euro aus. So schnell wie möglich brauchen wir W-LAN in allen Klassenräumen. In vielen Klassen stehen bereits digitale Boards statt klassischer Tafeln mit Kreide. Ich möchte dass bald alle Schulen des Regionalverbands den Schritt in die digitale Schule der Zukunft gehen. Wir werden aus unseren Schulen Lernwelten machen, in denen sich Kinder und Jugendliche wohl fühlen.

Dieses Geld ist sehr gut investiert.

 

Kultur ist wichtig für die Region: Kulturförderung gehört zu den freiwilligen Aufgaben einer Kreisverwaltung. Trotzdem halte ich diese für äußerst wichtig, um unsere Region als lebenswerte Region am Leben zu halten. Ich nenne hier zum Beispiel unsere kostenlose Veranstaltungsreihe "Sonntags ans Schloß", die ganzjährige Kindertheaterreihe unseres Kulturforums im Schlosskeller, die Führungen mit dem Schlossgespenst oder die ebenfalls kostenfreien Comedy-Veranstaltungen in den Städten und Gemeinden im Umland. Aber auch die Aufwertung zahlreicher kleinerer KulturOrte im Regionalverband und der Pilgerwege in zeigen und fördern die Identität unserer Region. Zuletzt möchte ich noch das Historische Museum Saar am Schlossplatz herausstellen, in dem sich immer mehr Familien, Schulklassen und Touristen über die spannende Geschichte des Saarlandes informieren.

 

Unser komplettes Programm findest du hier